Anonyme Alkoholiker in der Bundesrepublik Deutschland

Geschichte und Entwicklung bis heute

Christa APPEL (freie Erziehungswissenschaftlerin)

Zusammenfassung

Diese Arbeit gibt einen Überblick zur Geschichte und Entwicklung der AA in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Rahmen wird auch kurz auf die Situation der AA in der ehemaligen DDR eingegangen. Schliesslich werden zwei wichtige Charakteristika der AA in Deutschland näher beleuchtet: die Organisation des Literaturvertriebes und die Rolle der Anonymität.

Gründungsgeschichte und frühe Entwicklung 1948-1963

Bereits 1948 gab es erste AA-Gruppen in Deutschland. Von diesen von Angehörigen der US-amerikanischen Streitkräfte in der amerikanischen Besatzungszone gebildeten Gruppen gingen einige der ersten Anstösse zur Entwicklung der Anonymen Alkoholiker in Deutschland aus. Aus Unterlagen des General Service Office geht hervor, dass es bereits 1948 in Bremen und Niebüll, einem kleinen Ort an der Nordseeküste, in dem Truppen stationiert waren, jeweils eine englischsprachige AA-Gruppe gab. 1949 kommt eine Gruppe in Frankfurt/Main, dem Headquarter der US-Armee in Deutschland/Europa, hinzu. Es folgen bis 1952 neun weitere Gruppen, die hauptsächlich aus Mitgliedern der US-Streitkräfte bestanden haben.

Initiiert von US-amerikanischen AA-Angehörigen in München entsteht dort 1953 die erste deutsche AA-Gruppe. Mit einer Zeitungsanzeige in der Süddeutschen Zeitung luden sie in München zu einer ersten Versammlung ein. Unter den erschienenen 25 Personen waren 10 Deutsche. Zunächst sind es drei Männer, die sich zusammen mit einem amerikanischen AA-Freund regelmässig wöchentlich treffen.

1954 zieht sich dieser Sponsor der deutschen AA aus der Gruppe zurück, entlässt sie sozusagen in die Unabhängigkeit. Die Münchner Gruppe bleibt allem Anschein nach für viele Jahre die einzige deutsche AA-Gruppe. Seit 1956 fungiert ein Mitglied der Münchner Gruppe als erste deutsche Kontaktadresse gegenüber dem General Service Office der Anonymen Alkoholiker in New York, das für die internationale Kommunikation unter den AA zuständig ist. Soweit aus den Unterlagen des AA-Dienstbüros in München ersichtlich, wird erst Jahre später, im Januar 1961, eine zweite deutsche AA-Gruppe gegründet.

Diesmal, wie auch bei anderen der frühen Gruppengründungen, kommt die Unterstützung von ausserhalb, von Fachleuten, die in ihrer beruflichen Arbeit alkoholabhängigen Frauen und Männern begegnen und die zu Kenntnis über die Selbsthilfeorganisation der Anonymen Alkoholiker gekommen sind. In Karlsruhe wird der Pfarrer Heinz Kappes zum Förderer, weit über die Unterstützung für diese Gruppengründung hinaus. Die Karlsruher Gruppe hat zunächst keinen Kontakt zur Münchner Gruppe. Bei der Gründung der AA-Gruppe Düsseldorf 1962 ist der Arzt Gerhard Mentzel ein grosser Förderer, 1962 und 1963 erfolgt darüber hinaus die Gründung von AA-Gruppen in je vier Städten. Vermutlich im gleichen Jahr erscheint erstmals als erster deutscher AA-Druck eine Übersetzung der „Zwölf Schritte" der Anonymen Alkoholiker, übersetzt von einem Mitglied der Münchner Gruppe.

Mit dem Jahr 1963 ist das erste langsame Wachstums-Jahrzehnt beendet. Es scheint wesentlich durch die Herausbildung und Konsolidierung einzelner, nur in losestem Kontakt miteinander in Verbindung stehender AA-Gruppen charakterisiert gewesen zu sein. 1963 treffen sich erstmals alle bis dahin gebildeten AA-Gruppen gemeinsam in München. Bei diesem Treffen wird die Einrichtung einer vorläufigen Dienststelle der deutschsprachigen AA in Bad Reichenhall beschlossen, und im gleichen Jahr erscheint erstmals eine eigene Publikation der deutschsprachigen Gruppen, die AA-Informationen.

Als Herausgeber fungiert die Münchner AA-Gruppe, während die Bad Reichenhaller AA-Gruppe als Verantwortliche fungiert. Die Karlsruher AA-Gruppe übernimmt den Vertrieb von AA-Literatur. Alle diese Arbeiten werden ehrenamtlich übernommen. Damit sind die ersten Ansätze eines organisierten und arbeitsteiligen Zusammenarbeitens der AA-Gruppen untereinander geschaffen. In einem langwierigen Prozess wird in der Folgezeit allmählich die heutige Organisationsstruktur der Anonymen Alkoholiker gefunden.

Weitere Entwicklung

Während die ersten Jahre der AA in der BRD durch sehr langsames Wachstum gekennzeichnet waren, beschleunigte sich die Entwicklung ab 1963 enorm. Einer der Gründe hierfür war offensichtlich ein Artikel in der deutschen Ausgabe von «Readers Digest» mit dem Titel «Alkoholiker helfen einander». Das rasche Wachstum mit vielen Neugründungen führte bald zur Notwendigkeit der Schaffung von zentralen Organisationsstrukturen.

1965 wurden folgerichtig verschiedene Ausschüsse gebildet: als wichtigstes Exekutivorgan ein Hauptausschuss, bestehend aus 5 Anonymen Alkoholikern und 5 Nicht-AA-Mitgliedem, ein Finanzausschuss und ein Literaturausschuss. Weiter etabliert sich ab 1966 das deutschsprachige Treffen, das als wichtigstes Forum aller deutschsprachigen AA bis heute jährlich abgehalten wird.

Die weitere Entwicklung ist durch weiter exponentielles Wachstum der AA-Bewegung in Deutschland gekennzeichnet.

Es gab 1973 beispielsweise erst ca. 250 Gruppen in Deutschland, 1976 waren es über 500, 1980 bereits über 1000 und 1990 wurde die 2000er-Grenze überschritten. Auch durch neu hinzugekommene Gruppen aus dem Gebiet der ehemaligen DDR (vgl. den Exkurs im Abschnitt unten) gibt es mittlerweile zirka 2200 AA-Gruppen in der BRD mit über 30'000 Mitgliedern.

Die Struktur hat sich inzwischen wesentlich verändert, weil seit 1992 eine gemeinsame AA-Organisationsstruktur aller deutschsprachigen Länder besteht. Mit anderen Worten: sowohl die deutschsprachige Schweiz als auch Österreich sowie das Gebiet der ehemaligen DDR sind einer gemeinsamen Organisationsstruktur zugeteilt. Dabei gibt es auf der Ebene der 12 Intergruppen eine Vermengung von Gebieten der ehemaligen BRD und der ehemaligen DDR, während die Schweiz und Österreich je eigenständige Intergruppen bilden.

Exkurs DDR

Über verwandtschaftliche Beziehungen hatten einzelne DDR-Bürger schon seit den frühen 60er Jahren Kontakte mit den AA in der BRD. Diese Kontakte waren durchaus riskant: AA-Literatur z.B. unterlag einem Einfuhrverbot. AA-Angehörige in der DDR waren lange Einzelkämpfer, oder wie es in AA-Begriffen heisst, „Looners". Erst 1985 wurde die erste AA-Gruppe in Halle gegründet. Zugehörige aus anderen Städten nahmen weite Anfahrtswege auf sich, um an deren Treffen teilzunehmen. Sie mussten sich einen Tag Urlaub nehmen, um am Freitagsmeeting in Halle teilnehmen und Samstag morgens wieder zurück sein zu können. Bis zur deutschdeutschen Grenzöffnung im Herbst 1989 hatten sich sieben AA-Gruppen in der DDR gebildet.

Schon vor Öffnung der Grenze waren die Einfuhrverbote für AA-Literatur aufgehoben worden. Daraufhin wurde regelmässig Literatur in die DDR geschickt, u.a. um auf diese Weise den auch finanzielle Kosten verursachenden Aufbau selbständiger AA-Gruppen in der DDR zu unterstützen. Zu Beginn dieser Unterstützungsarbeit oder in AA-Begriffen «Sponsorschaft» für die AA in der DDR war die deutsche Wiedervereinigung noch keineswegs vorauszusehen. In der BRD ging man davon aus, dass sich die AA in der DDR im Verlauf der Zeit zu einer eigenständigen 5. deutschsprachigen Region (neben der BRD, Österreich, der Schweiz und Südtirol) entwickeln würden. Doch die AA in der DDR wollten Teil der westdeutschen Gemeinschaft werden. Dies erforderte erhebliche strukturelle Veränderungen der Dienststruktur der deutschen AA. Noch bevor die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eine beschlossene Sache war, wurde bei der westdeutschen Gemeinsamen Dienstkonferenz ein Antrag auf Umstrukturierung eingebracht, der die Bildung einer gesamtdeutschen Dienststruktur vorsah. Die endgültige Verabschiedung der neuen Strukturierung erfolgte 1992.

1980 war den deutschsprachigen AA vom World Service Office in New York offiziell die Sponsorschaft für Gruppen im osteuropäischen Raum übertragen worden. Die Sponsorschaft wurde nicht nur für die DDR, sondern auch für die CSFR und die UdSSR übernommen. Auch hier erfolgte die Unterstützung durch Literaturschenkungen. Teilweise werden diese Aufgaben bis heute vom deutschen Literaturversand wahrgenommen.

Anmerkungen zur deutschsprachigen AA-Literatur

Es gehört zu den Eigenheiten der Anonymen Alkoholiker, dass die einzelnen AA-Gruppen in allen Entscheidungen autonom sind. Autonom sind jedoch auch die nationalen AA-Gemeinschaften. Die Geschichte der deutschsprachigen AA-Literatur zeigt sowohl die Reichweite der Autonomie der nationalen AA-Gemeinschaften wie sie auch deren Grenzen demonstriert. Ich möchte dies im folgenden am Beispiel der Publikationsgeschichte des «Blauen Buches» skizzieren.

1939 wurde der erste AA-Text in den USA veröffentlicht, das sogenannte «Big Book», das den Titel „Al-coholics Anonymous" trägt. Das Buch, das rasch zum Basistext der Gemeinschaft avancierte, enthielt unter anderem eine ausführliche Erläuterung der Zwölf Schritte und Lebensgeschichten von Alkoholikern. 1964 wurde es erstmals ins Deutsche übertragen. Die Übersetzung wurde von dem bereits erwähnten Karlsruher Pfarrer Heinz Kappes erarbeitet, einem frühen und langjährigen Freund und Förderer der AA. Sie wurde vom General Service Office, der «AA-Zentrale» in New York, nicht autorisiert. Die erste Fassung des «Blauen Buches», wie das «Big Book» auf deutsch wegen seines blauen Bucheinbandes genannt wird, enthielt nur die Kapitel 1-11, den «Kern», dessen Übersetzung sich keineswegs eng an den Originaltext anlehnte.

10 Jahre später - 1974 - wurde das Blaue Buch bereits zum dritten Mal aufgelegt, nun in einer überarbeiteten Fassung. Auch diese Fassung wich noch beträchtlich vom Originaltext ab. Das Blaue Buch von 1974 enthielt im zweiten Teil erstmals Lebensgeschichten von deutschen Alkoholikern und Alkoholike-rinnen: von 17 Männern und 15 Frauen. In einem dritten Teil wurden Berichte von Nichtalkoholikern abgedruckt: von zwei Ärzten (Gerhard Mentzel, dem Förderer der AA im Ruhrgebiet und Lothar Schmidt, einem Förderer der AA über die Grenze seines beruflichen Wirkungsgrades, über Berlin hinaus), von einem Pfarrer, einer Sozialarbeiterin und einer Al-Anon-Zugehörigen. Der dritte Teil enthielt auch einen Text von R. Tessmann über das «Medikamentenproblem der Alkoholiker». Und in einem vierten Teil wurde kurz die Geschichte der AA in Deutschland, in Österreich und der Schweiz dargestellt. Insgesamt sind 18*000 Exemplare der dritten Fassung gedruckt worden.

1983 erschien die vierte, wiederum überarbeitete Auflage. Der Kemteil wurde neu übersetzt. Im Vorwort heisst es hierzu: «Dabei wurde dem Wunsch des AA-Weltdienstbüros in New York Rechnung getragen, bei der deutschen Übersetzung dem amerikanischen Originaltext möglichst eng zu folgen, damit durch die sprachliche Übertragung nichts von den AA-Grundgedanken verloren geht oder verändert wird.» In die vierte deutschsprachige Auflage wurde ein Teil der Lebensgeschichten aus der dritten Auflage übernommen. Andere Lebensgeschichten kamen neu hinzu. Insgesamt waren es 23 Lebensgeschichten, 11 von Frauen und 12 von Männern. Die vierte Auflage enthält noch andere Neuerungen: die Vorworte zur ersten, zweiten und dritten Auflage der amerikanischen Ausgabe, ebenso «Die Meinung eines Arztes» von Silkworth, der für die amerikanischen AA grosse Bedeutung hatte, und die Lebensgeschichten von AA-Gründern. Auch die Texte im Anhang sind nun weitgehend dem amerikanischen Original angeglichen. Doch enthält der Anhang der vierten Auflage auch neue deutsche Texte: so einen des Pfarrers Heinz Kappes, Hinweise auf aktuelle Gegebenheiten im deutschsprachigen Europa und darauf, wie man mit den AA in deutschsprachigen Ländern in Kontakt treten könne. Darüber hinaus finden sich Anmerkungen zu zwei Preisverleihungen an die AA: den 1951 in den USA von der American Publishers Association verliehenen LASKER-Preis und die 1979 erfolgte Auszeichnung der AA in Deutschland mit dem Hermann-Simon-Preis. (Die AA nahmen den Preis, jedoch nicht die damit verknüpfte Geldsumme an.

Bei der Preisverleihung nahmen drei Nichtalkoholiker, die der Gemeinschaft seit langem eng verbunden waren, die Urkunde entgegen.) Auf der letzten Seite wurde der Fragebogen «Sind Sie Alkoholiker?» von Jellinek abgedruckt.

Diese Textfassung wurde seither sowohl für die 5. Auflage von 1981 als auch für die 6. Auflage, die 1989 als Jubiläumsausgabe „50 Jahre Blaues Buch" erschien, beibehalten. Diese kurzen Ausführungen beziehen sich nur auf einen einzigen Text, jedoch haben auch alle anderen AA-Publikationen ihre eigene Geschichte. Bis heute z.B. existieren die verschiedensten Übersetzungen der Zwölf Schritte, und für manche AA kann dies zu einer Prinzipienfrage werden, welches nun die „richtigen Zwölf Schritte" sind.

Anonymität als wichtige Grundlage der AA-Praxis

In den Gründungsjahren traten viele AA-Pioniere offensiv an die Öffentlichkeit, um die AA bekannt zu machen. Einige mögen auch darauf stolz gewesen sein, in der Stadt, in der sie als Säufer bekannt und verachtet gewesen waren, nun Vertreter des öffentlichen Lebens zu Informationsmeetings einzuladen und von diesen mit Respekt behandelt zu werden. Die Meinung über die Gründungsjahre fällt heute kritisch aus. Damals wurde „eine Öffentlichkeitsarbeit betrieben, die gut war, die jedoch etwas über das Ziel hinausging“, meinte H. in einem Gespräch mit mir.

Als dann die ersten Dienststrukturen der Gemeinschaft der AA in Deutschland entstanden, entwickelte sich mit diesen eine Art „Kontrollorgan“. Jetzt gab es innerhalb der AA eine Gruppe, die «jedem auf die Finger schaute, der Öffentlichkeitsarbeit machte». „Da sind zunächst Ängste bei den aktiven AA entstanden, und zunächst haben sie sich wie in ein Schneckenhaus zurückgezogen und teilweise auch ganz aus der Öffentlichkeitsarbeit. Es entstand innerhalb der Gemeinschaft eine Phase der Verunsicherung nicht nur darüber, was an bisheriger Praxis nun mit den Traditionen zu vereinbaren war, sondern auch darüber, wie streng die Traditionen zu interpretieren seien“ (H.).

Diese Zeit - Ende 1960 bis Ende 1970 - war eine Phase der Besinnung der Gemeinschaft. In den Dienstausschüssen begann eine «Inventur» der bis dahin geleisteten Öffentlichkeitsarbeit. War man in den Pionier- und Gründungsjahren zu weit gegangen? Was bedeutete das Prinzip der Anonymität für die AA-Gemeinschaft? War damit „Geheimbündelei“ gemeint, die die AA schwer auffindbar machte? Durften AA überhaupt öffentlich auftreten und über ihre Teilnahme an AA-Meetings mit Nicht-AA reden?

Die «Inventur» der in den Gründungsjahren begangenen Fehler, die lange innergemeinschaftliche Reflexion über die Bedeutung der AA-Prinzipien führte schliesslich dazu, dass man die AA-Traditionen selbstbewusster auszulegen begann. Das neue gefestigte Selbstbewusstsein kann durch folgendes Zitat illustriert werden: „Wir können nicht erwarten, dass das Image des Alkoholikers in der Gesellschaft sich verändert, wenn wir uns verstecken. Wenn man den neuen Einstieg will, dann kann man das nur ändern, wenn man selbst nach aussen geht und sich darstellt. Das Selbstbewusstsein der AA ist gewachsen, und es besteht nicht mehr so viel Angst, irgendwelche Fehler zu machen, wenn man klar und streng orientiert an den Traditionen nach aussen an die Öffentlichkeit geht.“ Unter anderem haben die AA gelernt, ihre Anonymität Reportern gegenüber plausibel zu vertreten:

Rundfunk und Fernsehen akzeptieren es heute, wenn AA-Mitglieder nur so gezeigt werden wollen, dass sie nicht persönlich identifizierbar sind.

Quasi umgekehrt äussert sich der selbstbewusstere Umgang mit der Anonymität innerhalb der Gemeinschaft gegenüber einzelnen Zugehörigen. Vor allem gegenüber prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen politischen Lebens, die ihre AA-Mitgliedschaft in den Medien zur Sprache bringen und dabei zu Alkoholfragen Stellung nehmen. Stellung zu Fragen zu nehmen, die nicht die AA-Gemeinschaft betreffen, verstösst gegen AA-Prinzipien wie die Verletzung der Anonymität. In Fällen, in denen einzelne AA nicht im Sinne dieser Tradition handeln, kommen nicht nur viele Anrufe an das Gemeinsame Dienstbüro, sondern es kommt auch zu Eingaben über die verschiedenen Ausschüsse. Dann kann es sein, dass der «Geschäftsführer» den offiziellen Auftrag erhält, mit den betreffenden Personen zu sprechen.

Er kann sie jedoch nur bitten, sich bei Auftritten in den Medien oder vor öffentlichem Publikum an die Traditionen zu halten. Sanktionsmassnahmen oder gar Ausschlussverfahren gibt es bei den AA nicht. (mit Erlaubnis der Authorin, Okt 2010 veröffentlicht)